Deutscher Filmpreis mit unterirdischen Quoten, 3 Tage in Quiberon räumt ab


3 Tage in Quiberon
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Gestern Abend wurden in Berlin die Lolas für die besten deutschen Kinoproduktionen des vergangenen Jahres vergeben. Der große Gewinner des Abends war 3 Tage in Quiberon. Emily Atefs Romy Schneider-Biopic war für insgesamt 10 Lolas nominiert und konnte davon sieben mit nach Hause nehmen. In der Königskategorie Bester Spielfilm setzte sich der Film gegen Fatih Akins Aus dem Nichts sowie Valeska Grisebachs Western durch, die mit Lolas in Silber bzw. Bronze geehrt wurden. Ähnlich war das Wettbewerbsbild in der Regie-Kategorie, wo Atefs Leistung höher eingeschätzt wurde als die von Grisebach und Akin. Weiter unten seht ihr alle nominierten Filmschaffenden und Filme sowie die Gewinner in den jeweiligen Kategorien.

Kaum jemand interessierte sich für den Deutschen Filmpreis

Ausgestrahlt wurde der Deutsche Filmpreis in der ARD, mit der sich das ZDF Jahr für Jahr abwechselt. Bei der Sendezeit am späten Abend zog der ungewöhnlich dichte, vielfältige und attraktive Wettbewerb jedoch kaum Zuschauer an, wie Quotenmeter berichtet. Mit 0,95 Millionen Zuschauern sank der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr nochmal um mehr als ein Prozent ab. Zum achten Mal in Folge sahen weniger als eine Million Filminteressierte zu. Zum Vergleich: Sketch History im ZDF konnte parallel mehr als doppelt so viele Zuschauer anlocken (2,2 Millionen).

Die Nominierten und Preisträger für den Deutschen Filmpreis 2018:

Bester Spielfilm

Bester Dokumentarfilm

Bester Kinderfilm

Bestes Drehbuch

  • Fatih Akin & Hark Bohm für Aus dem Nichts
  • Nicolas Wackerbarth & Hannes Held für Casting
  • Lars Kraume für Das schweigende Klassenzimmer

Beste Regie

  • Emily Atef für 3 Tage in Quiberon
  • Fatih Akin für Aus dem Nichts
  • Valeska Grisebach für Western

Beste weibliche Hauptrolle

  • Marie Bäumer für 3 Tage in Quiberon
  • Diane Kruger für Aus dem Nichts
  • Kim Riedle für Back for Good

Beste männliche Hauptrolle

  • Andreas Lust für Casting
  • Oliver Masucci für HERRliche Zeiten
  • Franz Rogowski für In den Gängen

Beste weibliche Nebenrolle

  • Birgit Minichmayr für 3 Tage in Quiberon
  • Corinna Kirchhoff für Casting
  • Sandra Hüller für In den Gängen

Beste männliche Nebenrolle

  • Robert Gwisdek für 3 Tage in Quiberon
  • Charly Hübner für 3 Tage in Quiberon
  • Alexander Fehling für Der Hauptmann

Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises

  • Hark Bohm

Besucherstärkster Film

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